Programm
27.–31. August 2026 — 50 Jahre Jubiläum
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50 Jahre voller Tradition
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50 Jahre Kirmes — gefeiert wird von Donnerstag, 27. bis Montag, 31. August 2026 im beheizten Festzelt auf der Pappelallee in Eiterfeld.
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Donnerstag27.08.
- Ab 18 UhrKirmesantrinkenmit TYPT Reloaded (DJ Albert) — powered by ETF.music
- 20 UhrFassanstichDer offizielle Startschuss
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Freitag28.08.
- Ab 21 UhrDisco-Partymit F.E.S music & Klinkenpraxis
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Samstag29.08.
- Ab 21 UhrKirmes-GaudiLive mit Dezibel — Rock + Party Cover
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Sonntag30.08.
- Ab 11:30 UhrMittagstischmit Grillhähnchen
- 13:30 UhrKirmestanzdanach Kaffee & Kuchen — Unterhaltung: Musikverein Wölf e.V.
- Ab 17:30 UhrAusklang mit den Lichtberg Krainer
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Montag31.08.
- Ab 18 UhrDorfabendKellerbier, Haxen & Kesselfleisch — Unterhaltung mit dem Ringberg Echo
Beheiztes Festzelt mit Boden★Festplatz Pappelallee, 36132 Eiterfeld★An allen Tagen Speisen & Getränke von Fleischerei Seng & Getränke-Hodes★Mit freundlicher Unterstützung der VR-Bank NordRhön eG
Plakat folgt in Kürze
Chronik
50 Jahre Kirmes — von der ersten Zeltkirmes 1976 bis heute.
Es waren einmal zwei verträumte kleine Orte in der Vorderrhön namens Eiterfeld und Arzell. Beide hatten jährlich ihre Dorffeste in den örtlichen Kneipen — harte Arbeit für die Kirmesburschen, viel Geld für die Wirte. Also taten sich die beiden Orte 1976 zusammen und feierten die erste gemeinsame Zeltkirmes.
Geräte und Möbel wurden damals von zu Hause mitgebracht — ob Omas alte Spüle oder Vaters guter Gartenschlauch, alles wanderte ins Kirmeszelt. Am Ende blieb so viel übrig, dass die erste Kirmesfahrt ins Leben gerufen wurde. Und aus der einen Kirmes wurden fünfzig.
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Bis heute wird die Freundschaft gepflegt und die traditionelle Zeltkirmes der Kirmesgesellschaft Eiterfeld/Arzell jährlich gefeiert. In den Jahren 1976–1986 wurde traditionell von Freitag bis Sonntag gefeiert: freitags eine Live-Band für die jüngere Generation, samstags Tanz mit „Dicker Backenmusik“ für die ältere, und sonntags endete die Kirmes mit dem traditionellen Dorfabend.
Die ersten Kirmesfeste fanden auf der Wiese zwischen der Tankstelle Hartmann und der heutigen ÜWAG statt. Später zog die Kirmes auf Giebels Wiese neben der Schulsporthalle, dann zum Sägewerk — und heute wird auf Ludwig Gomberts Wiese gefeiert.
Da Kirmes Kirchweih bedeutet, wurde in den ersten Jahren der sonntägliche Gottesdienst im Festzelt gefeiert. Diese Tradition wurde abgelegt, nachdem sogenannte „Flitzer“ während eines Gottesdienstes durchs Zelt huschten und bei den Kirchgängern blankes Entsetzen hervorriefen. Stattdessen gestaltet die Kirmesgesellschaft seither Gottesdienste in der Kirche.
Ab 1987 verlängerte sich das Fest um den Montag — mit Starkbiertrinken und Haxenessen, bis heute. Seit 1992 wird von Donnerstag bis Montag gefeiert.
Durch gute Kontakte konnten große Bands und Schlagerstars engagiert werden: Grobschnitt (1977), Guru Guru (1978), Wallenstein (1980), Hob Goblin (1988), die Strassenjungs (1990), Die Toten Ärzte (1990), Truck Stop (1992), Die Bayrischen 7 (1996) sowie Teddy Parker (1978) und Ingrid Peters (1979).
1983 wurde die Kirmesgesellschaft als Verein eingetragen — einer der größten Vorteile: der Zuspruch eines Kirmesbaumes, den man nun nicht mehr in einer Nacht-und-Nebel-Aktion aus dem Wald entführen musste.
Traditionen gibt es bis heute: die alljährliche Kirmesfahrt, das Kirmesbaumschlagen nach der Kirmes — der vorletzte Schläger verliert und gibt eine Runde aus — und den sonntäglichen Kirmestanz, der Monate vorher einstudiert wird. Auch Kirmesklamotten gehörten von Beginn an dazu.
Die Kirmesgesellschaft war zudem Vorreiter der Technik: echte Teller und Tassen statt Papiergeschirr, eine Gläserspülmaschine, und der Anschluss eines Bierkontainers an alle Zapfhähne statt ständigen Wechselns von Minibierfässern — die Bandscheibenvorfälle gingen um 76 % zurück.
Ein Schmaus für die Augen war schon immer die Sektbar, die jedes Jahr unter einem neuen Motto steht — von der Bärenhöhle über Waterworld bis Himmel und Hölle.
1990 besuchte Nationalspieler Uwe Bein die Kirmes — kurz nachdem Deutschland Weltmeister geworden war — und stellte sich beim Torwandschießen zum Messen. 1992 bot die Highlightkirmes Truck Stop, Bungeejumping und die Landung eines amerikanischen Kampfhubschraubers auf der Kirmeswiese.
Von Beginn an steckten die Kirmesburschen und -mädchen viel Mühe, Arbeit und Engagement in das Fest — und dass die Kirmes Eiterfeld/Arzell etwas Besonderes ist, zeigen die zahlreichen Besucher Jahr für Jahr.
- 1976Erste gemeinsame Zeltkirmes von Eiterfeld und Arzell
- 1983Eintragung als Verein — und endlich ein offizieller Kirmesbaum
- 1987Der Montag kommt dazu: Starkbier und Haxenessen
- 1990Uwe Bein am Torwandschießen, Die Toten Ärzte rocken das Zelt
- 1992Truck Stop, Bungeejumping und ein Kampfhubschrauber auf der Kirmeswiese
- 202650 Jahre Kirmes — das Jubiläum
Schnappschüsse aus fünf Jahrzehnten — mehr Bilder auf Facebook.
Kontakt
Seid dabei und werdet Teil der Kirmes! Fragen zum Fest, Lust mitzumachen oder einfach Hallo sagen — wir freuen uns über jede Nachricht.
Vorstand
- Constantin Limmer1. Vorsitzender
- Moses Weiß2. Vorsitzender
- Philip Göllmann3. Vorsitzender
- Niklas KrullGeschäftsführer